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Tagestour in die Wasserstadt Wuzhen

Hallo zusammen! Heute haben wir wieder gaaaanz viel erlebt, dass ich hoffe, beim Schreiben nichts zu vergessen . Heute früh wurde ich um kurz vor 6 von der Sonne geweckt. Nach einem kurzen Blick aufs Tablet ging es zum Duschen, und um 7 Uhr war schon Abfahrt angesagt. Zunächst zum besten Frühstück in der Stadt: Stellt Euch einen Schnellimbiss in Deutschland vor, so ein bisschen wie Kantine oder Mensa... ein Bestelltresen wie bei McDonalds, nur eben mit chinesischem Essen. Ohne Liang hätten wir alleine kein einziges Gericht bestellen können... Aber er kam mit 3 verschiedenen Suppen, frisch gedämpften Dumplings und gebackenen Dumplings... Wir waren eigentlich schon beim Anblick der Essensmassen satt. Nicht vergessen, wir sprechen vom Frühstück morgens um halb 8!!! Trotzdem haben wir natürlich alles probiert und für sehr lecker befunden. Rundum saßen Eltern mit ihren Kindern, die in die Schule mussten, Rentner, junge Leute mit Handys (die sind hier übrigens was das angeht genauso schlimm wie bei uns ) und so weiter. Man konnte draußen an einem Kiosk auch etliche Gerichte "to go" mitnehmen.Pappesatt stiegen wir um 8 Uhr wieder ins Auto und warfen uns ins Getümmel des Berufsverkehrswahnsinns. Vergesst alles, was Ihr bisher über Staus in und um Hamburg oder sonstige gelernt habt! Es ist nichts im Gegensatz zu chinesischen Autofahrern! Die Autos sind alle groß. Jeder deutsche Autohersteller baut extra Large Versionen für den chinesischen Markt. Deutsche Autos und insgesamt deutsche Produkte sind hier hoch angesehen, besser als amerikanische oder japanische Produkte, aber das nur nebenbei... vorwärts kommt immer der Stärkere, gehupt wird wahnsinnig gern und oft, Mopeds und Fahrräder kurven auch noch um die stehenden Autos, und eigentlich ist die Anzahl der Spuren egal - man kann immer noch in 2 Spuren mehr nebeneinander stehen 😁 Es führt eine Hauptautobahn von Pudong (was westlich des Huongpu Flusses bedeutet) nach Puxi (logischerweise östlich des Flusses). Die 30 Millionen Einwohner der Provinz Shanghai versuchen also täglich, in eine der beiden Richtungen zu kommen. Wir verbrachten einige Zeit in dieser Rush Hour. Aber plötzlich, direkt nach einer Mautstelle, war die Straße frei. Yippiiiie Wir erreichten Wuzhen, ein ehemaliges Fischerdorf, welches aufgrund der vielen Touristen stetig zu einem kleinen Städtchen angewachsen ist. Liang fand einen schattigen Parkplatz und wir gingen zum Haupteingang der Wasserstadt. Diese ist unterteilt in einen Ost- und einen Westteil. Beim Kauf der Karten bekam Liang die Empfehlung, mit der Besichtigung beim Ostteil zu beginnen. Dazu mussten wir mit einem kostenlosen Shuttlebus (alt, aber klimatisiert) ein paar Kilometer durch die Stadt fahren. Und nach unserer Ankunft konnten wir endlich mit unserem Rundgang starten. Dachten wir.Neeeeein..... 😎 Liang kaufte noch ein paar Tickets, und wir fuhren Boot! ein toller Einstieg, um sich erst einmal einen Überblick über das Leben ins Wuzhen zu verschaffen.>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Leider musste ich gestern Abend aufhören zu schreiben, weil ich wirklich richtig müde war... Also geht's heute nochmal weiter, wo ich gestern aufgehört habe... Wuzhen...Bei unserer Bootstour konnten wir die Stadt schon einmal von der Wasserleitung sehen. Uns fiel auf, dass es sich nicht einfach um ein Museumsdorf handelt, sondern dass diese jahrhundertealten Häuser wirklich bewohnt werden. Es hingen Schlüppies auf den Leinen, alte Frauen holten Wasser aus dem Kanal, und man konnte Menschen und Möbel hinter den offenen Fenstern erkennen. Nach etwa 15 Minuten war unsere Fahrt beendet und wir setzten unsere Tour zu Fuß fort. Wir besuchten Museen zu verschiedenen Themen: von alter Schnitzkunst über chinesische Dichter, Kleidung und Dynastien bis hin zur Völkerkunde wurde uns alles nahegebracht. Und Liang wusste zu jedem Thema etwas zu berichten. Zum Glück, denn die Beschriftung war meistens in Chinesisch . Zwischendurch mussten wir alle mal ein wenig pausieren, denn es war ziemlich warm geworden. Hier konnten wir nun in Ruhe die Massen an chinesischen Touristen Gruppen mit ihren mit Mikrofonen "bewaffneten" Guides beobachten, inklusive der verschiedenen Arten der Fotografie mit einem Handy Da gibt es wirklich seeeehr viele Möglichkeiten... Man soll sich wundern Am Ende unseres Rundgangs stand wieder der Shuttlebus zurück zum Haupteingang. Zwischendurch stoppte der Bus, und ein neuer Busfahrt stieg ein - der alte hatte wohl Feierabend . Nun besichtigten wir den Westteil des Museums. Hier wurde die alte Stadt um einen neuen Teil erweitert, wo sich ein großes Theater und ein Kunstmuseum befinden. Außerdem gibt es in diesem Teil alte Produktionsstätten, in denen wir lernten, wie gemusterter Stoff eingefärbt, Soyasoße hergestellt und Metall bearbeitet wurde und in kleinen Mengen heute noch wird. Ach ja, natürlich durften auch die dazugehörigen Souvenirshops nicht fehlen. Aber wir blieben standhaft . Das war wirklich alles total spannend! Trotzdem entschieden wir uns um 16 Uhr, dass es Zeit für den Rückweg wurde und wir das Feuerwerk 3 Stunden später nicht mehr abwarten wollten - dazu waren wir zu platt. Foto: Fast am Ende unseres Rundgangs kamen wir an einen See mit diesen Mutanten... wohl eine Mischung aus Goldfischen und Kois, die so groß waren wie Karpfen! Der Weg zurück war erfreulicherweise wesentlich schneller als die morgendliche Hinreise. Das lag wohl auch daran, dass Liang sich für eine andere Autobahn entschieden hatte, so dass wir schon um 18 Uhr, nach 11 Stunden on Tour, wohlbehalten wieder in Shanghai ankamen.Nach einem kleinen Abendessen, dass online bestellt worden war, haben wir noch schnell unserer Koffer gepackt und sind dann ins Bett gefallen.
12.9.16 15:31
 
Letzte Einträge: gleich geht es los, Xi'An und die Terrakotta Armee


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