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Noch 2 weitere Tage in Peking

Hallo liebe Leser.
Ihr musstet nun ein paar Tage auf neue Informationen dazu Bilder von mir warten.Wir haben so viel gesehen und erlebt, dass ich erst einmal alle Eindrücke selbst verarbeiten musste. So sitze ich nun also in meinem tollen Hotelzimmer in Shanghai im Sessel am Fenster, schaue in der Nachmittagssonne auf Hochhäuser so weit das Auge reicht und denke über die vergangenen Tage nach...
Nach der ersten Nacht in unserem süßen kleinen Hotel in der Altstadt von Peking und einem ausgiebigen Frühstück hatten wir erstmalig auf unserer Tour einen freien Vormittag. Wir nutzten ihn, indem wir das Altstadtviertel erkundeten, massenweise Rikschafahrern höflichst eine Abfuhr erteilten und am See entlang schlenderten. Die Rikschafahrer begegneten uns wenige Minuten später in einer langen Schlange mit einer großen Gruppe weißer Touristen - sie hatten also noch ein besseres Geschäft gemacht als mit uns 3 Hanseln 😉. Normale Rikschafahrer findet man heute nur noch selten in den großen chinesischen Städten. Meistens wurden sie durch Mopeds mit Sitzbänken ersetzt.
Fast wäre ich auch noch auf dem See Kajak gefahren, aber leider war es keine Bootsleihstation, sondern ein privater Kajakklub, den wir dort entdeckt hatten. Um 11 waren wir zurück im Hotelzimmer, legten noch schnell eine Harmoniepause ein, füllten unsere Wasserflaschen auf und gingen dann zum Treffpunkt mit Eva, unserem Guide. Vorher kauften wir mit Händen und Füßen beim örtlichen Bäcker ein.
Unsere Nachmittagstour startete beim Sommerpalast, welcher als einziger von 5 kaiserlichen Gärten der Stadt noch erhalten geblieben ist, da er mehrfach nach seiner Zerstörung von Kaiserin Cixi wieder aufbauen lassen wurde. Er erreichte zwar aus Kostengründen nie wieder seine originale Schönheit, man kann sich aber auch heute noch gut vorstellen, wie prunkvoll der sommerliche Regierungssitz der Kaiser gewesen sein muss. Bild: Osteingang Das 290 Hektar großes Areal besteht zu ¾ aus künstlich angelegten Seen und Flüssen. Viele Menschen verbringen dort den ganzen Tag. Man kann um den See herum wandern, mit Drachenschiffen oder mit dem Tretboot fahren.
Der kaiserliche Wandelgang ist 730 Meter lang, so dass die Kaiser immer vor jedem Wetter geschützt spazieren konnten. 4 Pavillons innerhalb des Ganges symbolisieren die 4 Jahreszeiten. Vom Wandelgang kamen wir noch an verschiedenen Booten, Brücken und jahrhundertealten Bäumen vorbei. Bild: Restaurantschiff Dann sammelte uns unser Fahrer ein und ab ging's zum eigentlichen Ziel des Tages: nach Badaling zur Großen Chinesischen Mauer. Die Fahrt zur Großen Mauer in Badaling dauert von Peking aus etwa 90 Autominuten (ohne Stau), sie kann aber auch bis zu 4 Stunden dauern, deswegen sollte man vor Antritt der Fahrt immer noch eine Harmoniepause einlegen, was wir natürlich folgsam erledigten 😁. Unsere Tour verlief aber ohne große Zwischenfälle. Ich habe den langweiligen Teil verschlafen und wurde pünktlich wach, um die ersten Teilstücke der Mauer zu sehen.
Gebaut wurde sie ca. 300 Jahre vor Christus, als China noch aus 7 Reichen bestand, von Kaisern von 3 Reichen als Schutzwall gegen Feinde, vor allem gegen die Mongolen. Später hat der erste Kaiser, der China vereint hat, sie verlängert und ausgebaut, so dass sie heute 8000 km lang ist.
Ein Großteil der Mauer ist heute zerstört und zerfallen, nur an wenigen Teilstücken wurde sie restauriert. Daher kann man die Mauer nicht überall betreten, die meisten Touristen fahren von Peking aus dorthin.
Eva führte uns zur ersten Plattform, nahm uns unwichtiges Gepäck ab und schickte uns los. Ganze 5 nördliche Wachturm haben wir geschafft, ausgelatschte Treppen und Steine, steile Anstiege und knieunfreundliche Anstiege haben wir gemeistert und wurden mit unvergesslichen Erinnerungen und Ausblicken belohnt. Denkt an alles, was Ihr je über die Mauer gelesen, gehört oder gesehen habt und stellt es Euch um ein Vielfaches größer vor. Wahrscheinlich seid Ihr noch nicht annähernd dran...

Müde, aber glücklich fielen wir abends ins Bett.
Am nächsten Morgen erwartete uns unser neuer Guide Thomas zu einem Ausflug ins Innere Pekings, die Verbotene Stadt.
Doch zuerst führte er uns auf den Platz des Himmlischen Friedens (Tianmenplatz), zeigte uns die Volkskongresshalle und das Chinesische Nationalmuseum sowie das Mao Mausoleum. Aufgrund eines Marathon, der morgens um halb 8 gestartet war, konnten wir vieles nur aus der Ferne sehen. Für einen Eindruck über die enorme Größe des Platzes reichte es allemal. Mit uns zusammen befanden sich trotz der frühen Uhrzeit schon unglaublich viele Menschen aus ganz China und der gesamten Welt auf dem Platz.
Über dem Eingang zur Verbotenen Stadt befindet sich ein Bild von Mao Tse Tung, dem Gründer der Volksrepublik China, das jedes Jahr durch ein neues ersetzt wird. .
Mao wird nach wie vor von vielen Chinesen für die Gründung von China, die Befreiung von der Kaiserherrschaft, die Führung der Bauernarmee durch unwegsames Gelände und die Vertreibung der Japaner verehrt. Über dem
Eingang zur Verbotenen Stadt steht links von Mao „Glück und Frieden für China“, rechts von Mao „Glück und Frieden für die Menschen auf der ganzen Welt" geschrieben. Kurz bevor wir die Verbotene Stadt betraten, begann ein tolles Wasserspiel, das alle Besucher erfreute.
Die Verbotene Stadt besteht aus 3 äußeren Höfen mit dazugehörigen Hallen und jeweiligem Thron darin und 3 inneren Höfen, die ausschließlich der kaiserlichen Familie vorbehalten waren. In den äußeren Höfen fanden sich Lagerhäuser für die vielen Geschenke, die der Kaiser bekommen hat. Hier durften ihn auch seine rund 100 Beamten konsultieren und ihm berichten, was in der Stadt und im Land so passierte.
Den Kaisergarten im inneren Bereich durfte nur er selbst nutzen. Andere hatten hier keinen Zutritt. Seine Kaiserin, Zweitfrauen und Konkubinen besuchte der Kaiser nach einem strengen Zeitplan, um keine der Frauen zu vernachlässigen. Mancher Kaiser hatte aber trotz allem Lieblingsfrauen, so dass ihn einige der Konkubinen niemals zu Gesicht bekamen. Sie waren erst dann frei, wenn der Kaiser starb.
Wir waren von der Größe und Ausmaß der Verbotenen Stadt überwältigt, obwohl sie nur 900m lang und 600m breit ist. Aber die vielen langen Treppen sowie Durchgänge und Tore lassen sie viel größer wirken. Außerdem wuseln vor und hinter und neben uns tausende von chinesischen Touristen rum... Da waren die Sinne noch stärker beansprucht.
Nachdem wir die Verbotene Stadt ein Mal durchquert hatten, stiegen wir viele Stufen zum "Kohlehügel" rauf. Ganz oben befindet sich eine kleine Pagode mit einem goldenen Buddha darin. Buddhisten aus aller Welt beteten hier. Der Kohlehügel ist heute als wunderschöner Park angelegt. Zu Kaiserzeiten wurden hier Kohle und Asche aus der Verbotenen Stadt gelagert.
Unseren letzten Höhepunkt in Peking bildete der Besuch des Kung Fu Theaters. Die Vorstellungen sind wohl speziell für Touristen zugeschnitten, sind aber extrem lohnenswert. Echte Shaolin Mönche spielen hier, viele Szenen verlaufen rasend schnell, es gibt viele Lichteffekte inkl. Laser. 1 Stunde verging wie im Flug. Vor jedem neuen Akt gab es eine kurze Erklärung in Laufschrift über der Bühne. Dargestellt wurde die Lebensgeschichte eines kleinen Jungen, der von seiner Mutter ins Kloster gebracht wird, um Shaolinkämpfer zu werden. Als Teenager zweifelt er alles bisher Gelernte an, weil er sich in ein Mädchen verliebt hat. Er kämpft gegen seine Freunde und hält sich für unbesiegbar. Erst durch den Tod seiner Mutter findet er zurück, besteht mit Hilfe seiner Freunde schwere Kampfprüfungen und steigt am Ende zum Meister auf, indem der alte, sterbende Meister ihm seine Insignien überreicht.
Nach der Vorführung brachten uns Thomas und Herr Wang sicher wieder zurück. Wir krönten den Abend mit einem letzten Essen im Restaurant am See
19.9.16 10:37
 
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